Wie funktioniert die Direktabrechnung?
Sobald Sie einen Pflegebox-Anbieter beauftragt haben, übernimmt dieser die Abrechnung mit Ihrer Pflegekasse. Sie unterschreiben eine Vollmacht; danach werden die 42 € pro Monat direkt zwischen Anbieter und Pflegekasse abgerechnet. Sie sehen keine Rechnung, zahlen nichts.
Die drei größten Pflegekassen im Detail
AOK
Die AOK ist mit über 27 Millionen Versicherten die größte gesetzliche Krankenkasse Deutschlands. Pflegebox-Anträge werden über die AOK-Pflegekasse abgewickelt, die organisatorisch zur AOK gehört.
Mehr zur AOK-Pflegebox →DAK
Die DAK-Gesundheit ist eine der großen Ersatzkassen. Auch die DAK-Pflegekasse beteiligt sich an der monatlichen Pflegebox-Pauschale von 42 €.
Mehr zur DAK-Pflegebox →Barmer
Die Barmer ist die größte deutsche Ersatzkasse. Die Pflegebox-Pauschale läuft über die Barmer-Pflegekasse — auch hier 42 € pro Monat ab Pflegegrad 1.
Mehr zur Barmer-Pflegebox →Weitere Pflegekassen
Alle anderen gesetzlichen Pflegekassen unterstützen die Direktabrechnung ebenfalls. Eine Auswahl:
- Techniker Krankenkasse (TK)
- KKH
- IKK classic
- BKK Mobil Oil
- Knappschaft
- SBK
Was, wenn ich privat versichert bin?
Privat Versicherte haben ebenfalls Anspruch auf die monatlichen 42 €. Die Abrechnung läuft jedoch typischerweise nicht direkt mit der privaten Pflegepflichtversicherung, sondern über das Erstattungsprinzip: Sie zahlen den Anbieter und reichen die Quittung bei Ihrer privaten Pflegekasse ein.
Was, wenn ich noch keinen Pflegegrad habe?
Ohne Pflegegrad gibt es keinen Anspruch auf die Pflegebox-Pauschale. Den Pflegegrad beantragen Sie bei Ihrer Pflegekasse — der Medizinische Dienst (MD/MEDICPROOF) führt dann eine Pflegebegutachtung durch.